Urgeschichte

Donnerkeil Der etwa drei km lange Buckel zwischen Bega und Rhienbach mit den oben erwähnten Gruben, die heute rekultiviert sind bzw. werden, ist auch eine reiche Fundstätte uralter menschlicher Spuren, nämlich vorgeschichtlicher Geräte unterschiedlicher Epochen. Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, daß diese ca. ein km breite Fläche ab der mittleren Steinzeit, d. h. ab 9.000 -5.000 v. Chr. von Menschen besiedelt war. Der trockene Boden in der Nähe von Wasser, nämlich den beiden Bächen und der Quelle auf der Hengstheide, war es wohl, was die ersten Siedler anzog. Das Landesmuseum Detmold führte aufgrund der Funde Dr. Rhodovis ab 1939 Untersuchungen am Rande einer Sandgrube in Hündersen durch. Diese ergaben, daß das süd- und südwestlich des Dorfes gelegene Gebiet uralter Siedlungsraum ist. An mehreren Stellen konnten durch das Auffinden von Pfostengruben die Grundrisse kleiner Hütten aus der mittleren Steinzeit nachgewiesen werden.

Die beiden abgebildeten Fundstücke entdeckte Landwirt Werner Haase in den fünfziger Jahren, als er noch mit Pferden ackerte. Beim Pflügen auf der Hengstheide fand er die besonders gleichmäßig geschlagene Feuersteinspitze, wahrscheinlich aus der älteren oder mittleren Steinzeit. Der sauber durchbohrte Wirtel (Schwungring auf der Handspindel) aus Sandstein oder gebranntem Ton dürfte der Jungsteinzeit zuzuordnen sein. Er hatte sich beim Eggen eines in der Nähe des Hofes gelegenen Feldes auf einen der Eisenzinken geschoben.

An die Bronze- und Eisenzeit, d. h. die beiden Jahrtausende vor der Zeitenwende, erinnern die drei oberhalb von Volkhausen zwischen Kahlenberg und Rehberg in der Nähe des "Römerweges" gelegenen Erdhügelgräber.

Urgeschichte

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