Die Gründung "Rettersens"

In unserer Gegend gehen die Dörfer auf die Anlage von Einzelgehöften oder von zwei, maximal drei Höfen zurück. Diese Gründungshöfe dürfen der Beiningshof und der Hof Lehbrink sein. Denn diese sind durch die Jahrhunderte die größten im Dorfkern gewesen. Auch lässt die Flurkarte darauf schließen, dass die angrenzenden Höfe Krumme und Hebrock Abspaltungen dieser beiden sind. Und sie waren als einzige dem Amt Heerse abgabenpflichtig, damit also den Paderborner Bischöfen, die schon um die Jahrtausendwende die hiesigen Lehnsherren waren. Von da aus dürfte auch die Gründung ausgegangen sein, und zwar im Anschluss an die Entstehung des nahegelegenen Weges Grastrup - Entrup.

Welche Gründe die Erstsiedler bewogen haben, sich gerade in dieser vorher gemiedenen, ja umgangenen sumpfigen Bachniederung niederzulassen, kann man nur vermuten: Einerseits sicherten der Rhienbach und auch der Volkhauser Bach die ganzjährige Wasserversorgung für Mensch und Vieh. Andererseits konnte man an dieser Stelle des Rhienbachtals, wo die Hänge allmählich auf ein zehn Meter höheres Niveau ansteigen, die notwendigen trockenen Acker- und Weideflächen gewinnen. So entstanden denn auch die Altflure beiderseits der Ostwestfalenstraße und nördlich der Rhienbachstraße. Im heutigen Straßenverkehr fällt uns dieser Höhenunterschied kaum auf, aber man merkt ihn schon, wenn man zum Friedhof oder von der Rhienbachstraße zur Kirche geht. Die beiden Hofstätten lagen - trotz der Hochwassergefahr - unmittelbar an den Bächen, von denen man ja auch tagtäglich das Wasser holen musste.

Darüber, wann Rettersen gegründet wurde, gibt der Name Aufschluss : Die „hausen“-Orte sind im ersten Jahrhundert der fränkischen Siedlungsperiode, die in Lippe um 800 einsetzte, entstanden, also im neunten Jahrhundert. Die Franken hatten um diese Zeit unser Gebiet unterworfen nach einer über dreißigjährigen Auseinandersetzung mit den Sachsen.

Welche Gründe die Erstsiedler bewogen haben, sich gerade in dieser vorher gemiedenen, ja umgangenen sumpfigen Bachniederung niederzulassen, kann man nur vermuten: Einerseits sicherten der Rhienbach und auch der Volk hauser Bach die ganzjährige Wasserversorgung für Mensch und Vieh. Andererseits konnte man an dieser Stelle des Rhienbachtals, wo die Hänge allmählich auf ein zehn Meter höheres Niveau ansteigen, die notwendigen trockenen Acker- und Weideflächen gewinnen. So entstanden denn auch die Altflure beiderseits der Ostwestfalenstraße und nördlich der Rhienbachstraße. Im heutigen Straßenverkehr fällt uns dieser Höhenunterschied kaum auf, aber man merkt ihn schon, wenn man zum Friedhof oder von der Rhienbachstraße zur Kirche geht. Die beiden Hofstätten lagen - trotz der Hochwassergefahr - unmittelbar an den Bächen, von denen man ja auch tagtäglich das Wasser holen mußte.

Darüber, wann Rettersen gegründet wurde, gibt der Name Aufschluß : Die „hausen“-Orte sind im ersten Jahrhundert der fränkischen Siedlungsperiode, die in Lippe um 800 einsetzte, entstanden, also im neunten Jahrhundert.Die Franken hatten um diese Zeit unser Gebiet unterworfen nach einer über dreißigjährigen Auseinandersetzung mit den Sachsen.

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