Die ersten urkundlichen Nennungen

Die ersten urkundlichen Nennungen des Namens finden wir im Einkünfte- und Lehnsregister der reichsunmittelbaren Fürstabtei Herford und in einer Kaufurkunde des Marienstiftes zu Lemgo: Im Lehnsbuch der Äbtissin Liutgard (1324-1360) ist zu lesen, dass ein Ritter, Johannes Gogravius, neben mehreren anderen Gütern zwei Häuser in Retzen als Lehen empfing. "...recepit in feudo duo domos in Rettersen..." steht auf schweinsledernen Seiten geschrieben. Dieses Lehnsbuch befindet sich heute im Staatsarchiv Münster. Aus welchem Jahr es stammt, ist unbekannt. Da es aber in der Amtszeit der Liutgard entstand, ist es die älteste urkundliche Nennung.

Die zweitälteste urkundliche Erwähnung, nach der die 600- , 625- wie auch die 650 Jahr-Feier terminiert sind, befindet sich jetzt im Staatsarchiv Detmold und lautet übersetzt :"Johann von Barchusen, Bürger zu Lemgo, verkauft sein Haus und Land zu Rettersen, das dazugehörige Holz in der Retterser Mark und seinen Hof zu Hagbeke (Heipke) der Priorin, dem Convente und dem Wollenmeister des Marienklosters zu Lemgo für 58 Mrk. Lemg. Pfenn. unterVorbehalt desWiederkaufes für diese Summe .... Lutbert de Wend als Lehnsherr der Güter willigte ein und behält sich selbst die Einlösung vor."

Aus dem Lehnsbuch der Äbtissin Liutgard

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