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Reine Ansichtssache oder eine Frage der Haltung?

Das ist die Frage und zugleich Thematik des Gottesdienstes am Volkstrauertag (17. November, 10.00 h) in der Friedhofshalle Retzen. Veranstaltet wird dieser in der Zusammenarbeit zwischen dem Kulturring Retzen e.V. und der Ev.-ref. Kirchengemeinde Retzen. An der Gestaltung wirken mit: Pfarrerin Claudia Schreiber, Bürgermeister Dr. Roland Thomas, Uwe Aust (stellv. Vorsitzender des Kulturrings), eine Konfirmandengruppe und der Posaunenchor Retzen.

Beim Durchblättern eines Schulbuches von 1939 sind wir auf dieses Thema gestoßen. Ein Schulbuch als Mittel zur Weitergabe von Wissen und Bildung. Aber bei genauem Hinsehen erkennt man, welche Ansichten die damalige Zeit geprägt haben und wie die Beeinflussung bereits bei Kindern und Jugendliche funktioniert. Neben der unverfänglichen Vermittlung von Wissen lesen wir über die offene Feindschaft zur Demokratie, von Rassenpolitik, Blut und Boden oder der eigenen Überlegenheit. Ansichten können gelenkt, beeinflusst und manipuliert, kollektiviert und missbraucht werden. Vielleicht macht man sie sich zu eigen, vielleicht flüchtet man sich ins Private.

Reine Ansichtssache - diese Einstellung kann den Nährboden für Gewaltherrschaft, Unrechtsregime und Kriege bilden. Ich darf, muss Ansichten zu dies oder jenes haben. Aber ich brauche auch eine Haltung, zu meinen Überzeugungen zu stehen. Eine feste Haltung hatten Menschen im Widerstand. Eine eigene Haltung ist auch heute - vielleicht mehr denn je - notwendig.

Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg, vor 80 Jahren begann der Zweite und in diesem Jahr feiert das Grundgesetz seinen 70. Geburtstag.
In diesem Gottesdienst laden wir ein, gemeinsam aktiv an dem Ziel:
"Nie wieder Krieg! Nie wieder Gewaltherrschaft!" zu arbeiten.

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